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Webster Tarpley entschuldigt sich bei Melania Trump

Sonntag, 12. Februar 2017 , von Freeman um 08:00

Webster Tarpley (71) ist ein bekannter Autor und Redner aus der Truther-Szene, den ich auch schon zu einer meiner Veranstaltungen eingeladen habe. Jetzt wurde bekannt, er hat sich bei Melania Trump entschuldigen und ihr einen "erheblichen Schadenersatz" zahlen müssen, weil ein Gericht ihn wegen seiner falschen Behauptung verurteilte, die neue First Lady hätte als Prostituierte gearbeitet. Matthew Blackett, einer der Anwälte von Frau Trump, sagte: "Herr Tarpley hat einen Rückzug und eine Entschuldigung gegenüber Frau Trump und ihrer Familie veröffentlicht, und zugestimmt, einen erheblichen Schadenersatz als Einigung zu zahlen."



Tarpleys Entschuldigung lautet: "Ich veröffentlichte einen Artikel am 2. August 2016 über Melania Trump, der wiederholt falsche und beleidigende Aussagen über sie beinhaltet hat. Ich hatte keine legitime faktische Basis, um diese falschen Aussagen zu machen und ich ziehe diese komplett zurück."

Sein mea culpa geht weiter: "Ich nehme zur Kenntnis, die falschen Beschuldigungen waren sehr schädlich und schmerzhaft für Frau Trump und ihrer Familie, und deshalb entschuldige ich mich bei Frau Trump, ihrem Sohn, ihrem Ehemann und ihren Eltern, dass ich diese falschen Aussagen gemacht habe."

Melania Trump hat eine weitere Klagen gegen die Daily Mail und Mail Online beim obersten Gericht von New York eingereicht, wegen ähnlicher Behauptungen, sie hätte als teures "call girl" gearbeitet, bevor sie Donald Trump geheiratet hat.

Der Klagewert gegen die britische Zeitung beläuft sich auf 150 Millionen Dollar und wird vom selben Anwalt vertreten, der bereits für den bekannten Wrestler Hulk Hogan einen ähnlichen Fall in Höhe von 115 Millionen gewonnen hat.

Diese falschen und ehrverletzenden Behauptungen über Frau Trump sind Teil der Kampagne gegen Präsident Trump. Wie moralisch tief muss man sinken, um durch Lügen über seine Frau ihn mit Dreck zu bewerfen?

Das darf man einfach nicht machen, über Familienmitglieder versuchen das Bild der Zielperson zu schädigen. Besonders dann nicht, wenn das was man behauptet gar nicht stimmt und nicht beweisbar ist.

Tarpley hat sich selber und auch "uns" damit einen erheblichen Schaden zugefügt. Es ist Munition für unsere Feinde, die sagen, wir wären Fake-News. Vielen Dank Webster, damit bist du bei mir unten durch!

insgesamt 21 Kommentare:

  1. Hubermeier sagt:

    Wie viel ihm Soros wohl dafür gezahlt hat?

  1. Schumi sagt:

    ich finde, er hat sich entschuldigt und das kommt gut rüber. Damit ist die Sache erledigt und man sollte jedem Menschen die Chance geben sich für einen Fehler zu entschuldigen. Irren ist nun einmal menschlich und keiner ist davon gefeit.

  1. Metinho sagt:

    @Schumi
    "Irren ist nun mal menschlich und keiner ist davon gefeit"!?

    Sorry, aber das kann ich komplett nicht nachvollziehen. Wenn jemand ohne jegliche Beweise, solch ein harten Tobak raushaut, dann hat das nichts mehr mit "irren" zu tun. Man muss einfach davon ausgehen, dass Webster Tarpley clever genug ist, zu wissen, was er da anrichten kann und letztendlich ja auch angerichtet hat. So ein Vorwurf muss doch zu 100% wasserdicht sein und da darf man einfach nicht irren! Das war meiner Meinung reines Kalkül und zutiefst herabwürdigend. Er hat wahrscheinlich sein Ziel erreicht und erledigt ist die Sache nur für ihn. Tut mir leid, aber so etwas ist nicht zu entschuldigen. Welche Beweggründe er dafür hatte weiß ich nicht, zeigt aber einmal mehr, wie "unterste Schublade" einige Menschen sind...

    Als kleine Entschuldigung könnte ich mir vorstellen, dass er etwas Sendezeit bei CNN, ABC und wie sie alle heißen kauft und sich nochmal öffentlich entschuldigt.

    In diesem Sinne

    Beste Grüße

  1. @ Schumi
    Nein, damit ist die Sache nicht erledigt, denn in vielen Köpfen bleibt die infame Anschuldigung hängen. Irren ist zwar menschlich, aber bevor man mit solch gravierenden Anschuldigungen um sich wirft MUSS man sich versichern, dass die Anschuldigungen auch stimmen. Im Übrigen hat es sich wohl eingebürgert, dass das Wort "Entschuldigung" jeglichen Missgriff gutmacht. Nein, macht es nicht! Wir sollten wieder viel öfter sagen "Nein, ich entschuldige NICHT"

  1. Job Killer sagt:

    Schumi, Dein Unverständnis liegt an Deiner unterschiedslosen Gleichbetrachtung von Bonbons klauen und einer feindseiligen Kampagne im Präsidentschaftswahlkampf. Hier geht es nicht um Erziehung oder Teilhabe in einem Freundschaftskreis.

    Tarpley war nicht etwa bei den vielen Einschätzungen in seinem Leben diesmal ein Fehler unterlaufen, er hat nicht zufällig just diese Frau gewählt, um einen ehrlich empfundenen Mißstand aufzudecken. Er handelte absichtsvoll mit dem erkennbaren Ziel, Trump auf dessen Weg eben per Schmutzkampagne zu Fall zu bringen, weil die Argumente ausgegangen waren.

    Schumi, Du wirst Dich mit dem Gedanken anfreunden müssen, daß es nach Handlungen dieser Art kein Zurück gibt. Bis zum 8. Lebensjahr vergeben die Kinder praktisch alles, danach ist derjenige "doof" und darf nicht mehr mit den coolen Kids spielen. Du scheinst das noch nicht recht begriffen zu haben und mir schwant, daß Du selbst betroffen bist.

  1. Gib jedem eine zweite Chance aber niemals eine dritte

  1. Elcid sagt:

    @ la cantanta die muerta

    Na bei Deiner Einstellung ist ja klar, dass wir bald wieder Auge um Auge haben, aber Dein Nickname lässt eh tief blicken. Falls Du OHNE FEHLER bist und warst, ENTSCHULDIGE ;)))

  1. Hans klein sagt:

    @La Cantanta di Muerta
    "Nein, ich entschuldige NICHT"
    Genau so ist es.

  1. plutarch17 sagt:

    Die Massen-Medien werfen seit geraumer Zeit mit Dreck gegen die üblichen Verdächtigten und das Verhalten färbt auf die Leser ab. Dieses "Dreck werfen" musste ich in letzter Zeit selber erleben. Mein ehemaliger Vermieter weigerte sich einen Wasserschaden zu reparieren. Beim Friedensrichter bewarf er mich mit Behauptungen und die waren unter aller Sau! Sogar als der Richter ihn tadelte wollte er nicht aufhören damit. Oder Leute die mich mit ihren Argumenten nicht widerlegen können, beelenden mein Umfeld mit Lügen. Es gibt sogar Kreaturen die mein Umfeld bedrohen.
    Faschisten die ihre Macht verlieren wollen einfach nur noch Schaden anrichten! Sie verdrehen den Menschen die Köpfe, hetzen sie gegeneinander auf und ergötzen sich am Chaos dass dann entsteht!
    Wenn das sogenannte "Truther" machen ist das ein Schuss ins Bein der ganzen Bewegung! Solche Lügen bleiben in vielen Köpfen hängen.
    Hier in der Schweiz gibt es eine geheime Weisheit: Wer zuerst bei der Polizei mit Dreck wirft, der hat sie auf seiner Seite!

  1. geko moria sagt:

    @ Schumi

    Er hat sich entschuldigt weil ein Gericht ihn dazu verdonnert hat. Also musste er ob er will oder nicht. Über seine Gründe wissen wir immer noch nichts.

  1. Tom sagt:

    Wie kann er sich selbs entschuldigen? Man kann nur um entschuldigung bitten.

  1. Purer Hass,wenn man im Netz die Übergriffe gegen Trump-Wähler gesehen hat sagt das alle.Der Messias wollte sich doch auch melden.Wo ist der Nobelpreisträger?Da werden jetzt ja einige deutsche Fäkalienblätter zittern.Apropos die in Berlin geschädigten sollten in den USA gegen Merkel klagen.Ein Highlight zu Womans March,ausgerechnet die größte Hufe Englands Madonna hat da gesprochen.

  1. Traurig ist nur, dass er vermeintlich auf der Seite der Wahrheitsbewegung stand. Wenn es einer der Mainshitmedien wäre, häts ichs verstanden. Sowas schädigt den Ruf und die Glaubwürdigkeit von Alternativmedien.

  1. JPA sagt:

    Eine saubere Entschuldigung benötigt folgende Punkte:
    1. Aus freien Stücken den Fehler erkennen und eingestehen
    2. Genau aufzeigen wie es dazu gekommen ist (ego/wurde finzanziert usw...)
    3. Maßnahmen aufzeigen die man aktiv angeht, damit es zukünftig nicht mehr passiert
    4. Die andere Seite darum zu Bitte, entschuldigt zu werden

    Keine von diesen 4 Punkten ist in der Sache zu erkennen.
    Es gibt nichts was "uns" sagt, dass er nicht wieder so was macht.
    Vielleicht hat er sogar geld für diese sog. Entschuldigung bekommen.

    Daher zukünftig diese Person vollständig ignorieren.
    Grüße
    JP

  1. nadann sagt:

    @Schumi, ich finde nicht, dass "das gut rüberkommt" und im Übrigen kann sich Tarpley nicht "entschuldigen", sondern höchstens um Entschuldigung bitten. Ob ihm diese auch gewährt wird, hängt nicht von ihm ab.

  1. Tom sagt:

    Ich würd bei der Entschuldigung gleich noch mal klagen. Er entschuldigt sich selber, ist wie wenn er sich selber vergibt? Die menschen heutzutage haben nicht mal gelernt um entschuldigung zu bitten.

  1. NEO sagt:

    Ich habe mit Webster Tarpley letztes Jahr (oder war es vorletztes?) 2 Stunden zu mittag gegessen und ihn auf so manches angesprochen, was auch hier im Blog zur Sprache kommt. Er hat ausnahmslos alles abgewertet und relativiert. Das einzige was er nicht schlecht gemacht hat waren Aussagen, die mit seinen eigenen Nachforschungen und Meinungen übereinstimmen, zumeist unter dem Hinweis, daß er das zuerst bemerkt habe. Als ich ihn fragte, wem soll man denn heutzutage noch glauben, antwortete er in seinem akademisch guten Deutsch, "ihm natürlich".

    Webster ist ein Sprachgenie, er spricht und referiert öffentlich und manuskriptfrei in mehreren Sprachen. Z.B. auf deutsch und italienisch, was ja für einen Amerikaner sonst eher ein Ding der Unmöglichkeit ist. Er bereist die Welt und scheut sich auch nicht, die wahren Drahtzieher der Geopolitik direkt zu benennen und anzugreifen, aber er ist auch ein selbstverliebter, eitler Mensch wenn es um seine Meinung und seine kommunistische Prägung geht. Zu der Zeit als ich Webster traf, sprach ich auch privat mit Andreas Popp und erfuhr auf Nachfrage, daß er ebenfalls von Webster nur bedingt angetan war. Aus denselben Gründen.

    Fazit:
    Webster Tarpley hat sich, was mich betrifft nicht zum ersten Mal blamiert und bei aller Ehrfurcht vor seinem immensen Wissen und Können, etwas Selbstreflexion und mehr Demut würden ihn (und uns) weiter bringen. Ich kenne auch einige seiner jüngsten Publikationen und man hat bei ihm oft den Eindruck, es geht ihm nicht nur um die Sache, sondern um die Person. Und zwar vor allem um seine. Er hat immer recht und alle anderen Unrecht.

    Hat man ja jetzt gesehen bei Melania Knauss.

  1. NEO sagt:

    Im Übrigen gebe ich @JPA, @nadann und @Tom hier vollkommen recht. Es ist eine Unsitte geworden sich selbst zu entschuldigen und zu glauben, damit sei alles erledigt. Der Verb "entschuldigen" sollte es in dieser Form gar nicht geben und schon gar nicht reflexiv (sich entschuldigen), sondern nur als Substantiv (Entschuldigung). Man bittet um Entschuldigung, um Verzeihung und um Vergebung. Oder sagen wir jetzt auch ich verzeihe und ich vergebe mir?

    Das passt so richtig in unsere illuminierte Neuzeit mit Neusprech und Neulogik.

  1. Zum Posting von @ Schumi...

    Ich finde nicht, dass die Sache damit erledigt ist. Webster Tarpley ist nicht irgendein Nobody. In seiner Position und mit besseren Kenntnissen versehen als der Normalo, darf ihm so etwas nicht passieren.
    Reinwaschen zu 100% lässt sich so etwas nie mehr.

    Für mich ist die Glaubwürdigkeit eines W. Tarpley dahin.

  1. Ich habe diesen Artikel im Blick gelesen, ich war baff. Habe sofort dem Blick geschrieben ob sie das recherchiert hätten den das wäre ohne Beweise eine sehr Harte Sache. Wie immer kein Kommentar.
    Heute 14.02.2017 wieder ein Artikel im Blick. Kanadas Premierminister Justin Trudeau ist im Weissen Haus, ein Foto da sieht man wie die Tochter von Trump nach Links schaut und das ganz Normal. Aber der Blick sieht was anderes. Sie die Tochter von Trump Iwanka macht dem Premier Minister schöne Augen.

  1. heinz maier sagt:

    Völlig ihrer Meinung! Irren ist etwas komplett anderes! Dies war bewusste Verleumdung und Ehrabschneidung!!